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Grundsteuerreform 2025 – Was Eigentümer jetzt wissen müssen

  • Autorenbild: Fee Pohlmann
    Fee Pohlmann
  • 18. März 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Neue Berechnung, neue Kosten? Die wichtigsten Fakten für Immobilienbesitzer


Die Grundsteuerreform ist eines der aktuellsten Themen für Immobilienbesitzer in Deutschland. Ab 2025 tritt die neue Berechnungsmethode endgültig in Kraft – und das könnte für viele Eigentümer finanzielle Folgen haben. Doch was genau ändert sich, und worauf sollten sich private Immobilienbesitzer vorbereiten?



Warum gibt es die Grundsteuerreform?


Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die bisherige Berechnung der Grundsteuer veraltet und unfair ist. Die Reform soll eine gerechtere Verteilung der Steuerlast sicherstellen. Statt auf jahrzehntealten Einheitswerten basiert die Grundsteuer nun auf aktuellen Grundstücks- und Immobilienwerten.


Wie wird die neue Grundsteuer berechnet?


Die Berechnung erfolgt künftig in drei Schritten:

1. Ermittlung des Grundsteuerwerts durch das Finanzamt (abhängig vom Bodenrichtwert, der Grundstücksgröße und der Gebäudebeschaffenheit).

2. Festsetzung der Steuermesszahl, die sich je nach Bundesland unterscheidet.

3. Multiplikation mit dem Hebesatz der Gemeinde, der die endgültige Höhe der Grundsteuer bestimmt.


Worauf müssen private Eigentümer achten?

Hebesätze der Gemeinden: Einige Kommunen könnten die Hebesätze anpassen, was zu höheren Belastungen führen kann.

Ungleiche Belastungen: Je nach Lage und Immobilientyp kann es sein, dass Eigentümer in beliebten Wohngegenden mehr zahlen, während andere entlastet werden.

Mögliche Widersprüche: Wer das Gefühl hat, dass der festgelegte Grundsteuerwert zu hoch ist, kann Einspruch einlegen.


Was können Eigentümer tun?


Grundsteuerbescheid prüfen: Stimmt der festgesetzte Wert mit den realen Gegebenheiten überein?

Entwicklung der Hebesätze beobachten: Informieren Sie sich bei Ihrer Gemeinde über mögliche Anpassungen.

Steuerliche Auswirkungen im Blick behalten: Besonders Vermieter sollten die neuen Kosten einkalkulieren, da sie nur begrenzt auf Mieter umgelegt werden können.


Fazit


Die Grundsteuerreform bringt Bewegung in die Besteuerung von Immobilien und kann für manche Eigentümer spürbare Auswirkungen haben. Wer sich frühzeitig informiert und seine Steuerbescheide genau prüft, kann sich vor bösen Überraschungen schützen.





Bleiben Sie auf dem Laufenden! Wir informieren Sie regelmäßig über wichtige Neuerungen rund um das Thema Immobilien.

 
 
 

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